Browsing in Projekt des Monats
iM oKTOBER GEHT EIN TEIL eURES tRINKGELDES AN EINE fREUNDIN, DIE rEPRESSIONSKOSTEN AN DEN DEUTSCHEN sTAAT ZAHLEN MUSS.
IST DIE BERLINER lAUTI-gRUPPE
IM jULI UNTERSTÜTZEN WIR MIT EUREM tRINKGELD:
dAS SELBSTORGANISIERTE UND SELBSTZUORGANISIERENDE QUEER*FEMINISTISCHE sOMMERCAMP FÜR ALLE, DIE MIT UND OHNE kIND*ER LEBEN. fÜR kINDER, jUGENDLICHE, DEREN hAUPTBEZUGSPERSONEN, eLTERN, cO-eLTERN, (wAHL-)vERWANDTE, mITBEWOHNER*INNEN, fREUND*INNEN, mENSCHEN MIT UND OHNE vERANTWORTUNG FÜR kINDER UND FÜR ALLE ANDEREN iNTERESSIERTEN!
http://wlmw.blogsport.de/

continue reading "pROJEKT DES mONATS jULI"
iM jUNI uNTERSTÜTZEN WIR MIT EUREN tRINKGELDERN DAS CUTIE.B.PoC fESTIVAL, DAS VOM 24. – 26. jULI IN bERLIN STATT FINDET.
wAS iST DAS?
QTIBPOC  STEHT FÜR Queer_Trans*_Inter*_Black_and_People_of_Color
wAS PASSIERT DA?
wE WANT TO CREATE A SPACE WHERE YOU CAN ALL MEET ONE ANOTHER AND ADRESS ISSUES THAT AFFECT US AND OUR COMMUNITIES – MIGRATION, STATE VIOLENCE, RACISM, SURVEILLANCE, LACK OF SPACES/RESOURCES – AND TO BUILD STRONGER NETWORKS ACROSS COUNTRIES WITHIN EUROPE (AND OUTSIDE OF IT, POSSIBILITIES AND RESOURCES PERMIT.)
wE WILL BE OFFERING WORKSHOPS, SCREENINGS, PERFORMANCES, DISCUSSIONS, PARTIES, FOOD AND SPACES TO JUST HANG OUT. eVENTS/TALKS/WORKSHOPS WILL BE ORGANIZED AROUND TOPICS INCLUDING BUT NOT LIMITED TO SEXWORK, QUEER AND AGING, THE PRISON INDUSTRIAL COMPLEX, BDSM, HACKATHONS, ART AND DECOLONIAL IDENTITY, NON BINARY PERSPECTIVE OF GENDER, MUSIC AND MIGRATION.
MEHR AUF http://www.cutiebpocfest.com/

tHE MONEY THIS MONTH GOES TO COVER “WEDDING COSTS”: bUREAUCRATIC EXPENSES WITH CONSULAR PAPERS, OFFICIAL TRANSLATIONS AND VISA CHARGES. aNY HELP IS WELCOME! tHANK YOU FOR YOUR SUPPORT!

Windeln sind teuer – eine befreundete Familie kann sich das nicht leisten.
iM fEBRUAR UNTERSTÜTZEN WIR MIT EUREM tRINKGELD DIE wOHNKOSTEN EINER pERSON, DIE NICHT IN DER IHR ZUGEWIESENEN aSYLUNTERKUNFT WOHNEN KANN.

vor 10 jahren ist oury jalloh im polizeirevier dessau gefesselt an händen und füßen verbrannt. bis heute gibt es keine aufklärung und keine gerechtigkeit. der verein initiative oury jalloh eV kämpft für die aufklärung und gegen das vergessen. https://initiativeouryjalloh.wordpress.com

dIE lAUTIGRUPPE
sEIT CA. 30 jAHREN GIBT ES DIE bERLINER lAUTI-gRUPPE. dIE iDEE IST EINFACH: fÜR POLITISCHE aKTIONEN, dEMOS UND kUNDGEBUNGEN IST FAST IMMER EINE KLEINE MOBILE aNLAGE ODER EIN lAUTSPRECHERWAGEN MIT aNLAGE NÖTIG. dIE lAUTI-gRUPPE KÜMMERT SICH UM aUTO UND tECHNIK UND UNTERSTÜTZT AUF aNFRAGE DAMIT fLÜCHTLINGSGRUPPEN, ANTIRASSISTISCHE UND ANTIFASCHISTISCHE aKTIONEN EBENSO WIE FEMINISTISCHE UND QUEERE vERANSTALTUNGEN UND MEHR. aNFRAGEN SIND MÖGLICH IN DER sPRECHSTUNDE AM fREITAG 19:00-20:00 uHR IN DER tRISTEZA/ nEUKÖLLN ODER UNTER [email protected].

IM oKTOBER UNTERSTÜTZEN WIR: EINE lEBENSPARTNER*INNENSCHAFT AUF IHREM BESCHWERLICHEN wEG ZUR ERSEHNTEN eINTRAGUNG – QUE(E)R DURCH DEN kAUKASUS, ÜBER DIE mAUERN DER fESTUNG eUROPA UND DEUTSCHE bÜROKRATIEHÜRDEN HINWEG.

iM sEPTEMBER UNTERSTÜTZEN WIR EINE tRANS*pERSON AUS sÜDAMERIKA BEI DEN KOSTSPIELIGEN bEMÜHUNGEN UM EINE aUFENTHALTSERLAUBNIS

dIE rEFUGEES AUS DER oHLAUER sTRAßE

ZWAR IST ES SEIT DER rÄUMUNG DER gERHARDT hAUPTMANN sCHULE  IN DER ÖFFENTLICHKEIT RUHIGER GEWORDEN UM DEN rEFUGEE-pROTEST, DOCH GIBT ES WEITERHIN KEINE lÖSUNG FÜR DIE fORDERUNGEN DER rEFUGEES, ZUDEM SIND WÄHREND DES RIESIGEN pOLIZEIEINSATZES eNDE jUNI/aNFANG jULI VIELE kOSTEN IN DER uNTERSTÜTZUNGSARBEIT ENTSTANDEN.
tANTE hORST MÖCHTE WEITERHIN ETWAS öFFENTLICHKEIT FÜR DIE bEWEGUNG SCHAFFEN UND MIT EUREM tRINKGELD AUCH FINANZIELLE uNTERSTÜTZUNG LEISTEN. 
zUM AKTUELLEN sTAND DER dINGE; HIER EIN ÖFFENTLICHER bRIEF VOM 22. jULI AN bEZIRK UND sENAT:
Sehr geehrter Herr Regierender Bürgermeister Wowereit, sehr geehrte Frau Senatorin Kolat, sehr geehrter Herr Senator Henkel, sehr geehrter Herr Mazanke,
Das „Einigungspapier Oranienplatz“, das nach langen Verhandlungen zwischen der Senatorin Kolat im Auftrag des Berliner Senats und Delegierten der Flüchtlinge erarbeitet wurde, ist am 18. März 2014 als „friedliche Lösung“ des Flüchtlingsprotests präsentiert worden. Doch was für eine Lösung wird hier für wen präsentiert?
Die Flüchtlinge, die seit Oktober 2012 in Berlin für ihre Rechte demonstriert haben, räumten am 8. April 2014 freiwillig ihr Protestcamp am Oranienplatz. Ein Großteil der Flüchtlinge aus der Gerhart-Hauptmann-Schule zog unter massiver Polizeipräsenz Ende Juni 2014 aus der Schule aus. Die Orte des Protestes sind damit aufgegeben worden. Das ist eine Lösung: allerdings ausschließlich eine ordnungspolitische für den Berliner Senat.

continue reading "Projekt des Monats August"

www.FREIFUNK.NET

dIE vISION VON FREIFUNK IST DIE vERBREITUNG FREIER nETZWERKE, DIE dEMOKRATISIERUNG DER kOMMUNIKATIONSMEDIEN UND DIE fÖRDERUNG LOKALER sOZIALSTRUKTUREN. aUF LOKALER eBENE STELLEN VIELE FREIFUNK-iNITIATIVEN IMMER MEHR EINE aLTERNATIVE ZU DEN KOMMERZIELLEN nETZWERKANBIETERN DAR. dIESE FREIFUNK-nETZE BIETEN EINEN ÖFFENTLICHEN rAUM IN DEM FREIE iNHALTE VERBREITET WERDEN KÖNNEN.

  • wIE WÄRE ES, WENN AUCH ONLINE JEDER MIT JEDEM KOMMUNIZIEREN KÖNNTE, OHNE EINE fIRMA BEI DER MAN SICH ANMELDEN MÜSSTE?
  • wIE WÄRE ES, WENN WIR UNSERE EIGENEN nACHRICHTEN, fILME, mUSIK, rADIOSTATIONEN, bLOGS, bILDERDIENSTE UND VIELES MEHR BETREIBEN KÖNNTEN OHNE AUF EINEN ZENTRALEN KOMMERZIELLEN aNBIETER ANGEWIESEN ZU SEIN?


continue reading "Projekt des Monats Juli:"

dAS hESTIA fRAUENHAUS IST EIN AUTONOMES fRAUENHAUS, DAS ÜBERREGIONAL UND ÜBERPARTEILICH ARBEITET. wIR NEHMEN VON gEWALT BETROFFENE fRAUEN MIT UND OHNE kINDER AUF, UNABHÄNGIG VON IHREM aLTER, SOZIALEM sTATUS, bILDUNGSSTAND, KULTURELLEN hINTERGRUND, IHRER RELIGIÖSEN zUGEHÖRIGKEIT UND lEBENSWEISE. iNSGESAMT KÖNNEN 60 fRAUEN UND IHRE kINDER, sCHUTZ, uNTERKUNFT SOWIE hILFE UND uNTERSTÜTZUNG BEIM aUFBAU EINER NEUEN GEWALTFREIEN lEBENSPERSPEKTIVE FINDEN. wIR BIETEN DEN BETROFFENEN fRAUEN SOZIALE, RECHTLICHE UND PSYCHOSOZIALE bERATUNG UND HABEN EINEN EXTRA kINDERBEREICH FÜR DIE PÄDAGOGISCHE aRBEIT MIT DEN kINDERN UND mÜTTERN. wEITERE iNFOS UNTER: http://www.hestia-ev.de/index.php/frauenhaus

 

DIE LINKEN bUCHTAGE
dIE LINKEN bUCHTAGE SIND EIN GAR NICHT SO KLEINES UND DENNOCH SEHR FEINES lITERATURFEST, DAS JEDES jAHR IN bERLIN STATT FINDET.
aM mITTWOCH DEN 28. mAI WIRD IN DIESEM rAHMEN AUCH WIEDER EINE lESUNG IM tANTE hORST STATTFINDEN: rÜDIGER lAUTMANN STELLT SEIN bUCH “cAPRICEN – mOMENTE SCHWULER GESCHICHTE” VOR.
http://linkebuchtage.de/
Im April unterstützen wir von Repression betroffene Aktivist*innen der Open Games in Moskau.
Mehr unter http://www.discoverfootball.de/home/presse/

Die interim ist eine in Berlin hergestellte Zeitschrift der autonomen Szene mit bundesweiter Bedeutung.

Vom Bundesamt für Verfassungsschutz wird sie als linksextremistisch eingestuft und aufgrund ihrer breiten, wiewohl seit 2001 zurückgegangen Rezeption innerhalb der linken Szene vom Verfassungsschutz regelmäßig zitiert.

http://de.wikipedia.org/wiki/Interim_(Zeitschrift)

sind unsere nachbar_innen: das refugee camp auf dem oranienplatz
die kontakt- und beratungsstelle für flüchtlinge und migrantInnen e.V. in kreuzberg, gibt geflüchteten und migrant_innen aus aller welt hilfestellung in sozial- und aufenthaltsrechtlichen, psychosozialen und anderen existentiellen fragen. wir vertreten den standpunkt, dass allen menschen ein sicherer aufenthaltsstatus sowie politische, soziale und ökonomische gleichberechtigung zustehen.

1000 KREUZE IN DIE SPREE!

What the Fuck! – Gegen Abtreibungsverbot, Fundamentalismus, für ein selbstbestimmtes Leben!
Jedes Jahr laufen christliche Fundamentalist_innen mit ihren 1000 Kreuzen durch Berlin und nennen das Ganze “Marsch für das Leben”. Dagegen mobilisiert das Bündnis 1000 Kreuze in die Spree, dieses Jahr unter dem Motto: Fundis ärgern, nerven, wegglitzern! das findet tante horst super und sammelt im Oktober ein bisschen Geld dafür.
Mehr Infos und weitere Unterstützungsmöglichkeiten findet ihr auf http://no218nofundis.wordpress.com/
Wir sind die Straßen aus Zucker, ein Jugendzeitungsprojekt aus Berlin. In den vier Jahren unserer Existenz sind nun schon 8 1/2 Ausgaben in einer recht hohen Auflage erschienen. Und nun gibts die Straßen aus Zucker als Routes Sucrées auch auf englisch, die spanische Ausgabe wird Anfang 2014 herauskommen. Danach geht es an die türkische und französische Ausgabe, dafür suchen wir noch Übersetzer*innen!
Soviel zu den Facts. Aber was wollen wir? Das lässt sich wohl am Besten an einer der Ausgaben zeigen. Z.B drehte sich die vierte Ausgabe um 20 Jahre sog. Wiedervereinigung. Wir nahmen die Zeremonien zum Anlass, zu sagen, warum Germany für uns kein Grund zum Schunkeln ist. Auf 24 Seiten gab es Artikel zu Fußball und ‘Sommermärchen’, warum Staat und Geschlecht ein Verhältnis haben, zu “Wir sind Lena”, warum ‘die Deutschen’ in der Krise mal so richtig zusammenhalten sollen, ein Interview mit Dirk von Lowtzow von Tocotronic u.v.m. Überhaupt führen wir in jeder Ausgabe ein Interview, zuletzt war das mit Rage Against the machine, aber auch mit Robert Stadlober, Deichkind, David Harvey, K.I.Z., Frittenbude und Sila Sönmez sprachen wir schon. Ein anderes Thema: Warum wollen wir die Revolution, wie kann mensch sich herrschaftsfrei organisieren, was macht die Behindertenbewegung? Dazu gab es die Nummer 7. Oder die Nummer 8 zu Liebe, Freundschaft, Gender, Sex. Die neue Ausgabe 9 wird zu Rassismus, den Protesten der Geflüchteten und überhaupt zur Frage, warum es sowas wie Flüchtlingspolitik gibt, gehen, eine kleine Sonderausgabe dazu kam als Nummer 8 1/2 bereits heraus.
Was wir inhaltlich wollen. Naja, Kritik der Nation als Zwangsgemeinschaft nach Außen und Innen ist uns ziemlich wichtig. Wir mögen auch nicht diese Einteilung in Geschlechter und ihre angeblich natürlichen Rollen, haben dafür neben Spott auch viele Argumente übrig. Uns treibt auch um, dass wir immer noch Hunger auf der Welt kennen – und das zu einer Zeit, zu der, wenn die Produktion nach Bedürfnissen ausgerichtet würde, genügend Lebensmittel und mehr für alle produzieren könnten. So dass wir uns für den Horror der Marktwirtschaft auch nicht erwärmen können (obwohl einige von uns Horrofilme mögen). Natürlich ist an der gar nichts, clever und effizient ist die erst recht nicht, stattdessen bringt sie Elend über die Menschen, so dass wir sie schnellstmöglich in die Geschichtsbücher verbannen möchten. Für die Argumente hierfür wie für viele andere Kritiken verweisen wir jetzt einfach auf die Zeitung, die unter obiger Internetadresse gelesen und kostenlos bestellt werden kann, sowohl neue wie alte Ausgaben gibts da. Wie auch in Infoläden, Jugendclubs und Buchläden (wenn noch nicht in Deinem, schreib uns ne Mail und wir schicken auch große Mengen kostenlos zu). Und wir freuen uns arg über Anregungen und Kritik. Und Spenden kann auch mensch auch noch, na ist das nix?
Vor zwei Jahren hat sich in den Ländern des ehemaligen Jugoslawiens das
Antifa-Netzwerk “Zajdnička Borba protiv Fašizma” (Gemeinsamer Kampf
gegen Faschismus) gegründet. Die Aktivist_innen vor Ort agieren in einem
gesellschaftlichen Umfeld, das durch Nationalismus, Chauvinismus und
Sexismus geprägt ist. Parallel dazu hat sich auch hierzulande die
Solidaritätsḱampagne SolidarnOST gegründet, um die Aktivist_innen in
Ex-YU bei ihrer antifaschistischen Arbeit zu unterstützen. “Zajednička
Borba” planen in diesem Jahr ein gemeinsames antifaschistisches
Sommer-Camp in Kroatien, auf dem rege diskutiert, sich vernetzt und
weitergebildet werden soll. Alle Antifas aus dem ehemaligen Jugoslawien
sind eingeladen an dem Camp teilzunehmen. Themen wie Sexismus,
Homophobie, Rassismus, Geschichte des antifaschistischen Widerstands in
der Region, aber auch Fragen der konkreten politischen Praxis werden
eine Plattform finden.

http://solidarnost.blogsport.eu/

es war ein schöner tag mit einer sonnigen demo und guter musik. leider brauchts auch dort eine awareness-group, deren arbeit unterstützen wir im juli

checkt das aus: Veranstaltung mit dem medibüro am di, 07.05. um 19.30 uhr im tante hosrt!

Das Büro für medizinische Flüchtlingshilfe existiert seit 1996 als selbstorganisiertes und nichtstaatliches Projekt.
Wir vermitteln anonyme und kostenlose Behandlung von Menschen ohne Aufenthaltsstatus und ohne Krankenversicherung durch qualifiziertes medizinisches Fachpersonal. Alle Mitarbeiter*innen arbeiten unentgeltlich in dem Projekt. 
Seit der Gründung verfolgen wir als antirassistische Initiative das Ziel, die Gesundheitsversorgung von illegalisierten Flüchtlingen und Migrant*innen auf politischem und pragmatischem Wege zu verbessern.


Die Einlösung des Rechts auf Gesundheitsversorgung kann und darf nicht Aufgabe und Verantwortung zivilgesellschaftlicher Initiativen sein. Während unserer täglichen Arbeit erleben wir dass Parallelstrukturen keine ausreichende gesundheitliche Versorgung gewährleisten können.

Politisch fordern wir die Durchsetzung der sozialen Rechte und regulären Zugang zu Gesundheitsversorgung für alle!

Kampagne gegen Abschottung und Illegalisierung, für gleiche soziale Rechte und medizinische Versorgung für alle!

Durch unsere Plakatkampagne wollen wir in der Öffentlichkeit Bewusstsein schaffen für diese Problematik und fordern politische Lösungen.

Mit dem Plakat „Frieden statt Frontex“ kritisieren wir die Nobelpreisverleihung an die EU. Die Abschottungspolitik der EU ist verantwortlich dafür, dass jedes Jahr unzählige Menschen an den EU-Außengrenzen ums Leben kommen. Ihre Menschenrechts-und Flüchtlingspolitik ist mitverantwortlich für Armut, Hunger und Aussichtslosigkeit als Migrations-und Fluchtursachen.

Wir fordern:

Schluss mit Abschottung und Illegalisierung!

Nein zu rassistischen Sondergesetzen!

Gleiche Rechte für alle!

Plakat „Grenzenlos ausgegrenzt“: Bürger*innen aller EU-Staaten, auch die der „neuen“ EU-Länder, haben ein bedingungsloses Recht auf Freizügigkeit. Dennoch ist die soziale Lage vieler „neuer“ Büger*innen, insbesondere die der Roma, äußerst prekär und es werden ihnen in der Praxis oft Grundrechte verwehrt, wie das Recht auf fairen Lohn, medizinische Versorgung sowie sichere Unterkunft. Mit illegalen Ausweisungen von Menschen mit Roma-Hintergrund verstoßen die Länder gegen EU-Recht. Trotz der Grenzenlosigkeit Europas werden sie von den Mehrheitsbevölkerungen sowohl in ihren Herkunftsländern als auch in Deutschland stark ausgegrenzt.

Wir fordern:

Gleicher Zugang zu medizinischer Versorgung für alle!

Soziale und politische Rechte für alle!

Rassismus bekämpfen!

Das Plakat: „Ich krieg mein Kind wo ich will“ soll auf die prekäre Situation von schwangeren Migrantinnen aufmerksam machen.

Für die meisten Schwangeren ist es selbstverständlich, den Ort der Entbindung sorgfältig auszuwählen. Migrantinnen ohne Krankenversicherung können dies nicht: Sie haben keinen regulären Zugang zu professioneller Geburtshilfe und müssen unter sehr unsicheren Bedingungen entbinden.

Wir fordern:

Medizinische Versorgung während Schwangerschaft, Geburt und Wochenbett für alle!

Abschaffung der Meldepflicht nach § 87 Aufenthaltsgesetz!

Geburtsurkunden und Pässe für alle Kinder!

OKV ist tödlich“, Menschen ohne Krankenversicherung haben keinen sicheren Zugang zur medizinischen Versorgung. Wichtige Untersuchungen und Behandlungen können oft nicht wahrgenommen werden, oder erst dann wenn ein medizinischer Notfall eingetreten ist. So werden akute Erkrankungen verschleppt, es kommt zur Chronifizierung und zu Komplikationen bis hin zum Todesfall. In Deutschlang leben hunderttausend Menschen OKV und damit ohne Zugang zu regulärer Gesundheitsversorgung. Damit muss Schluss sein.

Wir fordern:

Gleicher Zugang zu medizinischer Versorgung für alle!

Rroma informationszenrum

das rroma – informations - centrum e.v. wurde im 
august 2011 gegründet. es besteht aus 
mitglieder_innen von rroma und nicht-rroma  und ist 
eine rroma-selbstorganisation. 
bis heute wird sich überwiegend aus der perspektive 
der nicht-rroma mit unseren belangen befasst. 
stichworte wie „nicht integrierbar“ „bildungsfern“ und 
„unprofessionell“ sind dabei vorherrschende, sich selbst 
erfüllende prophezeiungen. dieser fremdbestimmten maschinerie und 
politik  wollen wir eine selbstbestimmte vereinsarbeit entgegen setzen.

der spinnboden ist archiv und bibliothek zum thema lesbisches leben und bietet  mit seinen sammelschwerpunkten zugang zu einem thema, das in den offiziellen institutionen weitestgehend vernachlässigt bzw. ganz verschwiegen wird. der spinnboden setzt sich für die stärkung des selbstbewusstseins und selbstwertgefühls lesbischer frauen ein. gleichzeitig engagieren wir uns mit unserer aufklärungs- und öffentlichkeitsarbeit für den abbau von nach wie vor bestehenden vorurteilen gegenüber lesben in der gesellschaft und bevölkerung. mehr auf

Auf dem NSU-Watchblog werden neben einer kritischen Presseschau zum Thema die Rechercheergebnisse und Analysen vom Apabiz und anderen antifaschistischen Initiativen veröffentlicht.

im november unterstützen wir die „selbstbestimmten bildungstage in bad oldesloe“ im oktober 2012 fanden die selbstbestimmten bildungstage in einem selbstverwalteten jugendzentrum in bad oldesloe (bei hamburg) statt. diese wurden von den jugendlichen in kooperation mit ehemaligen nutzer_innen der einrichtung organisiert und durchgeführt. themen waren u.a. selbstbehauptungstraining, feminismus, antikapitalismus, anti-repression, etc.

GRLG  ist ein digitales-graffiti-kollektiv aus berlin. die gruppe entwickelt werkzeuge für interventionen im öffentlichen raum bei denen open-source-technologien und graffiti kombiniert werden. Dabei soll möglichst vielen menschen der zugang zu diesen ermöglicht werden. wichtigste entwicklungen von GLRG ist der “light rider”, ein lastenfahrrad, das unabhängig von netzstrom für videoprojektionen und als soundsystem eingesetzt werden kann,sowie die laser-graffiti-software “blitztag” mit der interaktive videoprojektionen auf hauswände möglich sind.

GLRG ist in schwere gewässer geraten, dabei ist leider die ausstellung über bord gegangen.

im september unterstützen wir die kampagne „1000 kreuze in die spree!“:

 

für den 22. september 2012 mobilisiert der bundesverband lebensrecht (bvl) wieder zu einem „marsch für das leben“ in berlin. damit will er für ein generelles verbot von abtreibungen demonstrieren und etikettiert dies als „lebensschutz“. wie in den vergangenen jahren wollen wir vom bündnis gegen christlichen fundamentalismus und abtreibungsverbote die abtreibungsgegner_innen nicht ungestört demonstrieren lassen!
kundgebungen:

 

13:00 uhr: kundgebung in der nähe des bundeskanzler_innenamtes,
anschließend kritische begleitung des „marsches“
15:30 uhr: kundgebung auf dem bebelplatz

 

mehr infos unter no218nofundis.wordpress.com

Die berliner Lautigruppe stellt den Lautsprecherwagen samt Verstärkeranlage und die mobile Anlage bereit, um laute Proteste via Kundgebung oder Demonstrationen der linken/linksradikalen zu ermöglichen.
 
Um das Auto anzufragen, kommt in deren Sprechstunde. Jeden Freitag 19-20 uhr in der Tristeza (Neukölln, Pannierstr.5).

Im April unterstützen wir Discover Football
 
Discover Football und der Verein Fußball und Begegnung e.V. hat sich zur Aufgabe gemacht, durch internationale Begegnungen im Frauenfußball interkulturelle Verständigung und Frauenrechte zu fördern. Fußball ermöglicht unbeschwerte, gleichberechtigte Begegnungen zwischen Menschen unterschiedlicher Herkunft sowie Austausch, Empowerment und Vernetzung weltweit.
 
Dieses Frühjahr organisieren sie die Veranstaltungsreihe “Discover Football- Fußball im Frühling. Frauen in Fußball und Gesellschaft in Zeiten der arabischen Umbrüche.”
 
www.discoverfootball.de

das antifaschistische pressearchiv und bildungszentrum berlin informiert seit 1991 über die entwicklungen der extremen rechten und bietet vielfältige materialien an, die über unterschiedliche aspekte des rechtsextremismus aufklären und argumente liefern.

www.apabiz.de/

Im Februar unterstützen wir das Rauchhaus

Das “Georg von Rauch-Haus” besteht seit 1971 und ist eines der ältesten linken Haus- und Wohnprojekte in Berlin. Durch eine Brandanschlag am 25.12.2011 wurde das Haus schwer beschädigt und Bedarf dringender Reparaturen.

Der Stressfaktor ist das monatlich erscheinende Termin- und Infobulletin für linke politik und Subkultur in Berlin. Die Internetausgabe des Stressfaktor ist nicht identisch mit der Papierausgabe. Personell, technisch und inhaltlich sind das mittlerweile zwei verschiedene Projekte. Die Papierausgabe erscheint einmal monatlich und liegt kostenlos an vielen Orten in der Stadt aus. Die Internetausgabe des Stressfaktor erscheint schon so etwa seit Juli 1998: stressfaktor.squat.net

Am 20.4.2011 wurde der Beginn der Hauptversammlung des Atomkonzerns RWE von mehreren hundert Menschen um mehr als 20 Minuten verzögert. Auch während der Veranstaltung fanden wiederholt Störaktionen in der essener Grugahalle statt. Da lässt die Repression leider nicht lange auf sich warten. Die Unterstützung geht an einen Betroffenen aus Berlin.

Doch der Kampf um die sofortige Stilllegung aller Atomanlagen weltweit geht weiter. Voraussichtlich ab dem 24. November rollt ein weiterer Castortransport ins wendländische „Zwischen“-Lager Gorleben, den es zu stoppen gilt.

www.castor2011.org

aap-berlin.squat.net

www.gorleben-castor-2011.de

Im Oktober unterstützen wir das FrauenKrisenTelefon.

Das Frauenkrisentelefon e.V. bietet seit 29 Jahren täglich telefonische interkulturelle Beratung für Frauen in verschiedensten Krisensituationen, die die ganze Spannbreite von allgemeinen und chronischen Lebensproblemen, psychischen Erkrankungen, Trennung, häuslicher und sexueller Gewalt und Notsituationen bis hin zu suizidalen Krisen umfassen. Die Beratung richtet sich an Frauen allen Alters, aus allen Kulturen und sozialen Schichten in verschiedenen Lebenssituationen und Lebensformen.


continue reading "Projekt des Monats im Oktober ’11: das FrauenKrisenTelefon"

Im September unterstützen wir: Der Papst in Berlin? What the fuck!

Am 22. September 2011 wird Joseph Aloisius Ratzinger Berlin besuchen. Das verdiente an sich keine große Aufmerksamkeit, wenn er nicht von vielen hundert Millionen Verblendeten
als »Benedictus PP. XVI«, Stellvertreter eines übermenschlichen Wesens auf der Erde angesehen und verehrt würde. Der Papst als Oberhaupt der katholischen Kirche steht für ein
erzreaktionäres Weltbild: Frauen sind aus Sicht des Katholizismus keine gleichwertigen Menschen, Lesben und Schwule werden als »Sünder« diffamiert. Die repressive Sexualmoral der katholischen Kirche, wie das Verbot von Verhütungsmitteln, Kondomen und außerehelichem Sex, verursacht weltweit Leiden und Diskriminierung bis hin zu körperlicher Gewalt. Die Versöhnung mit Vertretern der Pius-Bruderschaft, die den Holocaust leugnen, im Jahr 2009 hat uns die antisemitischen Tendenzen des Papstes verdeutlicht.

Wir nehmen den Besuch dieses Menschen also zum Anlass, unsere grundsätzliche Kritik an Religion, an der katholischen Kirche im Speziellen und an diesem Papst im Besonderen Ausdruck zu verleihen und rufen hiermit dazu auf, diese Kritik auf der Straße und bei den verschiedenen Veranstaltungen zu verdeutlichen.

Darüber hinaus: Sa 17.09. 1000 Kreuze in die Spree!

Weiter Infos: whatthefuck.blogsport.de

Unser Projekt des Monats im August 2011:

Die Initiative organisiert seit 1997 internationale antifaschistische und feministische Bau- und Begegnungscamps auf dem Gelände des ehemaligen KZ für Mädchen und junge Frauen und späterem Vernichtungslager Uckermark in Himmelfort bei Fürstenberg.

Die Arbeit der Camps besteht in der Gestaltung des Geländes als würdigem Gedenkort durch Informationstafeln sowie verschiedene Gestaltungsarbeiten. Außerdem wird Öffentlichkeitsarbeit über die Bedeutung und Geschichte des Geländes geleistet, durch Rundgänge, Zeitzeug_innengespräche, Ausstellungen und die für dieses Jahr geplante Erstellung eines Audioguides.

Das Camp findet statt von 9. – 23. August 2011

Mehr infos: www.maedchen-kz-uckermark.de

oder schreibt eine Mail an uckermarkcamp (at) riseup.net

Unser Projekt des Monats im Juli 2011:

Ruby Tuesday e.V. hat sich 2008 gegründet und organisiert jeden Sommer ein einwöchiges Rock Camp für Jugendliche Mädchen_*. Auf dem Programm stehen Bandcoaching, Instrumentenunterricht, Lyrics- und Songwritingworkshops, Stageperformance, Punk Aerobics, Selbstverteidigung, Skateboard fahren und Schreiworkshops.

Ruby Tuesday gibt es, weil wir uns wünschen, dass Mädchen_* die Rolle in Musik spielen dürfen, die sie wollen: Songs schreiben, Instrumente spielen, Musikvideos produzieren, Konzerte organisieren, ihr eigenes Label gründen, DJs sein, Platten produzieren und veröffentlichen.

Ruby Tuesday macht in diesem Jahr ein Hiphop und Rock Camp. Anmelden können sich Mädchen, Trans- oder intergeschlechtlich Definierende zwischen 12 und 18 Jahren.

www.rubytuesdaymusic.de

1981 gründeten Kiezbewohner_innen und Nachbar_innen den ersten Kinderbauernhof Berlins.

Im Schatten der Mauer am Bethaniendamm. Das ehemalige Trümmergrundstück wurde gemeinsam aufgeräumt, begrünt und in Beschlag genommen.

Der Bauernhof dient über Bezirksgrenzen hinweg als offener Spiel – und Lernort und wird nicht nur von Anwohner_innen, Kindergruppen und Schulklassen genutzt. Das Projekt überlebt aufgrund des unermüdlichen, unentgeltlichen Engagements und Improvisationstalents weniger Menschen. Bis heute erhält der Verein keine staatliche Regelförderung.

Weiter Infos: kbh-mauerplatz.de

Im Mai unterstützen wir die 9. Linken Buchtage Berlin:

Die Linken Buchtage Berlin sind eine jährlich stattfindende linke Literaturveranstaltung in Kreuzberg. Vom 3. – 5. Juni 2011 bilden etwa 40 Lesungen, Vorträge und Podiumsdiskussionen zu aktuellen Themen, Theorie und Kultur das breite Spektrum der aktuellen politischen Debatten ab.

Spendendose findet ihr wie immer auf dem Tresen und die Auftaktveranstaltung dann am 2. Juni bei uns!

Im April unterstützen wir die Initiative in Gedenken an Oury Jalloh

Am 7. januar 2005 verbrannte Oury Jalloh qualvoll in einer Zelle auf dem Dessauer Polizeirevier. Erst nach massivem Druck der Black Community kam es zu einem Verfahren gegen zwei der diensthabenden Beamten. Dieser Prozess verkam zu einer einzigen Farce, nicht nur wegen der Klüngelei und Falschaussagen der Polizist_innen, sondern auch aufgrund des fehlenden Ermittlungsinteresses seitens Staatsanwalt und Gericht. Im Dezember 2008 endete der Prozess schließlich mit einem Freispruch.

Auf Verlangen der ‘Initiative in Gedenken an Oury Jalloh’ legte die Nebenklage beim Bundesgerichtshof Widerspruch gegen das Urteil ein – und bekam Recht. Seit dem 12. januar 2011 findet nun das Revisionsverfahren vor dem Landgericht Magdeburg statt.

Die Initiative dieses Verfahren – wie auch schon das erste – kritisch begleiten und kommentieren und unabänderlich für Wahrheit, Aufklärung und Gerechtigkeit kämpfen.

Mehr zur Intiative unter initiativeouryjalloh.wordpress.com.

Im März unterstützen wir die Kampagne unzensiert-lesen:

Seit einigen Monaten erhalten die linken Buchläden in Berlin vermehrt unerwünschten Besuch von Polizei und Staatsanwaltschaft. Anlässe sind regelmäßig mal mehr, mal weniger neue Publikationen aus der radikalen Linken. Häufig werden dabei nicht nur die gesuchten Zeitschriften, sondern auch gleich die Computer der Läden mit beschlagnahmt.
Linke buchläden sind zentraler Teil linker Infrastruktur. Sie sind Schnittstellen zwischen breiter Öffentlichkeit, linken Strömungen und Subkulturen. Sie sollen mit solchen Verfahren unter Druck gesetzt werden, als vorgelagerte Zensurbehörde des Staates zu fungieren. Von diesem Kriminalisierungsversuch sollten sich alle betroffen fühlen, die Flugblätter, Plakate und Broschüren auch in Zukunft in Buchläden auslegen oder vorfinden möchten, alle, die die Läden als Kontaktadresse nutzen und all diejenigen, die linke Buchläden schätzen, weil sie dort in einem Bücherbestand stöbern können, der weitestgehend unabhängig von kommerziellen Kriterien und frei von staatlicher Zensurvorgabe zusammengestellt wird!

Weitere Infos:
unzensiert-lesen.de

Am 26. januar 2011 brach die „Bamako-Dakar-Karawane für Bewegungsfreiheit und selbstbestimmte Entwicklung“, in Bamako/Mali nach Dakar/Senegal auf.

Ihr Ziel ist, sowohl die Bedingungen für ein gutes Leben vor Ort, als auch das Recht auf Migration einzufordern. 200 bis 400 Basis-Aktivist_innen aus europäischen und vor allem westafrikanischen Ländern werden an verschiedenen Stationen mit Aktionen gegen die EU-Grenzschutzagentur Frontex und illegale Abschiebungen von Mauretanien nach Mali protestieren. Auch politische Versammlungen mit der lokalen Bevölkerung sind geplant: zu den Hintergründen von Flucht und Migration, zu afrikanischem Feminismus und Migration und ebenso zur Situation von Flüchtlingen und Migrant_innen – ob in den Transitländern oder in der EU.
Endpunkt ist schliesslich das 11. Weltsozialforum in Dakar, das vom 6. bis 11. Februar 2011 stattfindet.

Die Gesamtkoordination der Karawane liegt bei der AME, der in Bamako verankerten Assoziation der abgeschobenen Malis/Association malienne des expulsés.

Links zu dem Projekt:

www.afrique-europe-interact.net
transact.noblogs.org
www.expulsesmaliens.info

Die brauchen wirklich Geld, da schon der Start sehr schwierig war und einige Teilnehmer_innen der Karawane schon in Paris verhaftet wurden, weil sie sich einer Abschiebung widersetzen wollten.

Die Initiative gegen das Chipkartensytem ist eine antirassistische Gruppe, die vor kurzem ihren 10ten Geburtstag gefeiert hat. Ihr Ziel war es zunächst, dass Flüchtlingen Bargeld ausgezahlt wird, statt Sachleistungen ud Chipkarten zu bekommen, die nur zu dem Einkauf bestimmter Waren berechtigen. In Berlin ist dieses Ziel aufgrund zahlreicher Proteste erreicht worden.

Seitdem hat die Chip-Ini verschiedene Kampagnen, Veranstaltungen und Demonstrationen gegen die Facetten des Asylbewerberleistungsgesetzes, wie zum Beispiel  die Unterbringung in Sammellager organisiert. Momentan arbeitet sie gegen die Residenzpflicht für Flüchtlinge.

Mehr zur Chip-Ini findet ihr unter chipini.blogsport.de und www.chipkartenini.squat.net.

Im November unterstützen wir „Straßen aus Zucker“. Und die Stellen sich hier gleich mal vor:

Wir sind die Straßen aus Zucker, ein Schüler_innenzeitungsprojekt aus Berlin. In den zwei Jahren unserer Existenz sind nun schon vier Ausgaben in großer Auflage erschienen.

Soviel zu den Facts. Aber was wollen wir? Das lässt sich wohl am Besten an einer der Ausgaben zeigen. Die aktuelle, vierte, dreht sich um 20 Jahre sog. Wiedervereinigung. Wir nahmen die Zeremonien zum Anlass, zu sagen, warum Germany für uns kein Grund zum Schunkeln ist. Auf 24 Seiten gibt es Artikel zu Fußball und ‘Sommermärchen’, warum Staat und Geschlecht ein Verhältnis haben, zu “Wir sind Lena”, warum ‘die Deutschen’ in der Krise mal so richtig zusammenhalten sollen, ein Interview mit Dirk von Lowtzow von Tocotronic u.v.m.

Das heißt z.B.: Kritik der Nation als Zwangsgemeinschaft nach Außen und Innen ist uns ziemlich wichtig. Für die Argumente hierfür wie für viele andere Kritiken verweisen wir jetzt einfach auf die Zeitung, die unter obiger Internetadresse gelesen und bestellt werden kann, sowohl neue wie alte Ausgaben gibts da. Und wir freuen uns arg über Anregungen und Kritik oder Ihr kommt einfach mal bei einem unserer offenen Treffen vorbei.

strassenauszucker.blogsport.de

Im Oktober unterstützen wir

Move on Up! Empowerment-Forum aus der Perspektive von People of Color

Vom 21. – 24.Oktober 2010 findet das zweite Empowerment-Forum aus der Perspektive von People of Color statt. Veranstaltungsort ist das NaturFreundehaus in Berlin-Steglitz. Das Forum richtet sich ausschließlich an Menschen, die in Deutschland Rassismuserfahrungen machen oder fürchten (müssen), welche zu machen. Wir — Erwachsene, Kinder und Jugendliche – wollen 4 Tage lang zusammenkommen und einen Raum schaffen, in dem wir uns gegenseitig stärken, wohl fühlen und Spaß haben. Anmeldeschluss ist der 10.Oktober.

Weitere Informationen gibt es auf dem Blog des Projekts: http://moveonup.blogsport.de.

Kontakt: moveonup2010 (at) web.de

Unser “Projekt des Monats” im September ist die Initative “Tausend Kreuze in die Spree”, die sich im Folgenden vorstellt:

Abtreibungsverbote abschaffen – Gegen christlichen Fundamentalismus

Für den 18. September 2010 mobilisiert der Bun­desverband Lebensrecht zu einem „Schweigemarsch“ mit dem Titel „1000 Kreuze für das Leben“. Damit wollen die selbst ernannt­en Lebensschützer für ein generelles Verbot von Abtreibungen demonstrieren.

Wir rufen dazu auf, dem Marsch der Fundamentalist_innen laut und mit vielfältigen Aktionen entgegenzutreten und fordern:

  • Streichung des Paragraphen §218 aus dem Strafgesetzbuch
  • Entscheidungsfreiheit für oder gegen eine Abtreibung ohne Bevormundung
  • Die Verwirklichung des Rechts auf freie Familienplanung und Sexualität für alle, ohne dabei die Freiheiten anderer einzuschränken


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